Armin: Ein Unternehmen aufgebaut zu haben, das erfolgreich ist und zudem der Welt tonnenweise Elektroschrott erspart – das muss ein gutes Gefühl sein.
Steffen: Hiermit bestätigt … 🙂
Armin: 24Volt.de repariert elektronische Bauteile für Nutzfahrzeuge wie LKW, Busse oder landwirtschaftliche Maschinen.
Steffen: … alles, was Räder hat und über diese Betriebsspannung läuft. Daher der Firmenname. Das sind zum Beispiel Motorsteuerungen oder zentrale Bordcomputer und vieles mehr. Mittlerweile machen wir auch Feinmechanik: ABS-Modulatoren zum Beispiel oder Getriebesteuergeräte.
Steffen: … alles, was Räder hat und über diese Betriebsspannung läuft. Daher der Firmenname. Das sind zum Beispiel Motorsteuerungen oder zentrale Bordcomputer und vieles mehr. Mittlerweile machen wir auch Feinmechanik: ABS-Modulatoren zum Beispiel oder Getriebesteuergeräte.
Armin: Eure Kunden sind freie Werkstätten oder große Unternehmen mit eigener Flotte. Ihr entlastet sie, weil die Ersatzteile teuer sind oder oft auch gar nicht mehr auf dem Markt.
Steffen: Deshalb schicken sie ihr Teil ein, wir prüfen und reparieren. Dafür haben wir auch Testfahrzeuge und Prüfstände, wenn beim Wareneingang unklar ist, ob es wirklich am Teil liegt oder nicht doch am Fahrzeug. Und natürlich für die Qualitätskontrolle am Schluss der Reparatur.
Armin: Ihr hattet damals „eine sehr alte Website“ und ein Warenwirtschaftssystem …
Steffen: … das irgendwie nutzbar war, aber nicht ideal. Wir wollten vor allem die Bestellungen der Kunden über einen Webshop direkt ins System bringen, um eine doppelte händische Erfassung zu vermeiden. Wichtig war, dass alles in einem System zusammenläuft.
Armin: Ihr habt dann mit OpenZ begonnen und es erst mal langsam, vorsichtig und Schritt für Schritt genutzt.
Steffen: Stimmt. Wir mussten uns über unsere Artikelstruktur gründlich Gedanken machen, denn wir haben ein riesiges Portfolio: Manche Geräte sind gleich, obwohl verschiedene Nummern draufstehen. Der Webshop wollte natürlich doppelte Nummern verhindern. Wir mussten erst herausfinden, wie das umgehbar ist. Am Ende ging es dann über ein eigenes Skript, das die automatische Blockade ignoriert. Weil ich als Geschäftsführer noch andere Dinge zu tun hatte, zog es sich hin.
Armin: Ihr habt interne Artikelnummern?
Steffen: Ja, haben wir. Die Herstellernummern unterscheiden sich oft, obwohl die Hardware identisch ist. Wir vergeben deshalb interne Teilnummern. Zusätzlich bekommt jedes eingehende Gerät eine Bearbeitungsnummer, also eine Art Seriennummer. Damit können wir genau dokumentieren, was wann und bei welchem Kunden passiert ist. Wichtig für die Historie.
Armin: Dann habt Ihr mit OpenZ richtig Gas gegeben. Was war die größte Herausforderung?
Steffen: Wir verkaufen zwei Dinge: Reparaturen und Teile. Deshalb mussten WebShop und Warenwirtschaft perfekt zusammenarbeiten, insbesondere Lagerbestand, Kundendaten und Artikel. Außerdem brauchten wir eine Werkstattmaske, in der die Werkstatt dokumentieren kann, was sie getan hat. Diese Informationen müssen korrekt ins System zurückfließen, damit sie später in Angeboten und Rechnungen auftauchen.
Steffen: Wir verkaufen zwei Dinge: Reparaturen und Teile. Deshalb mussten WebShop und Warenwirtschaft perfekt zusammenarbeiten, insbesondere Lagerbestand, Kundendaten und Artikel. Außerdem brauchten wir eine Werkstattmaske, in der die Werkstatt dokumentieren kann, was sie getan hat. Diese Informationen müssen korrekt ins System zurückfließen, damit sie später in Angeboten und Rechnungen auftauchen.
Das ist komplexer als normale Warenwirtschaft, weil unser Prozess umgekehrt läuft: Die Kunden schicken Teile ein, statt welche zu kaufen. Die Retourenlogik eines normalen Systems passt gar nicht dazu.
Armin: Da gab es zum einen die umgekehrte Logik des Prozesses. Und dann auch noch die komplexe Kombi aus Hardware-Varianten, auf der wiederum unterschiedliche Software-Versionen laufen, und Eure dokumentationsintensive Dienstleistung.
Steffen: Wir müssen die internen Abläufe vollständig nachvollziehbar halten: Mal fehlen Informationen, die werden dann ergänzt, die gehen dann wieder zurück in die Werkstatt und so weiter.
Armin: Was wurde in OpenZ dafür neu geschaffen?
Steffen: Vor allem die Schnittstelle zwischen Webshop und Warenwirtschaft. Und dann die komplette Dokumentation der Reparaturen: Werkstattmaske, Bearbeitungsschritte, Übergaben zwischen Mitarbeitern, Historie des Geräts.
Armin: Gab es einen besonders guten Moment?
Steffen: Als wir die erste Präsentation des neuen Systems gesehen haben und klar wurde: So sollte es funktionieren – und es funktioniert genauso! Das war ein sehr erhebender Moment.
Armin: Was schätzt du an der Zusammenarbeit mit OpenZ?
Steffen: Die direkten Ansprechpartner, die freundliche Kommunikation, die Reaktionsgeschwindigkeit: Wenn wir ein Problem melden, wird es schnell gelöst. Auch Anpassungen, die man erst im Betrieb bemerkt, werden schnell umgesetzt. Man merkt einfach, dass es individuelle Software ist und wir Eure individuellen Kunden.
Armin: Und was schätzt Ihr am Produkt selbst?
Steffen: Die Flexibilität. OpenZ passt perfekt zu uns. Ich sehe mir die Rechnungen nicht mehr an, weil ich voll auf Euer Preis-Leistungs-Verhältnis vertraue. Weil ich erlebe, wie sehr es uns hilft.
Armin: Gibt es bald weitere Digitalisierungsprojeke?
Steffen: Vielleicht später eine eBay-Anbindung oder ein separater Shop. Und eine Anbindung an unseren Versanddienstleister ist geplant. Das wäre ein weiterer Digitalisierungsbaustein …




